Geschichte der Tanzschule Korella


Ende des 2. Weltkriegs floh die Begründerin der
Familientradition,
Margarete Korella, welche ausgebildete
Tänzerin und Pianistin war, mit ihrer Tochter Irmin aus Insterburg

(Ostpreußen) und fand am Bodensee eine neue Heimat.
In Meersburg eröffnete Sie ihre „Tanzschule Korella“. Parallel
 unterrichtete sie im Internat Schloss Salem
Tanz und Etikette.
Zu ihren Schülern zählte u.a. Sophía von Griechenland,
die heutige Königin von Spanien.


Dem Beispiel ihrer Mutter folgend wurde Irmin
eine Tanzlehrerin.
Sie absolvierte ihre Ausbildung bei der renommierten
„Tanzschule Bier“ in Wiesbaden, heiratete Prof. Dr. Karl-Ludwig Kratz,
damals noch Doktorand der Kernchemie an der Universität Mainz,
und machte sich mit ihrer „ADTV-Tanzschule Kratz
in
Königstein (Taunus) sehr erfolgreich selbständig. Heute lebt

sie in Rente, aber Ihre Tanzschule feierte gerade 30-jähriges
Jubiläum unter anderer Leitung.

Ihr Sohn, Jörg Kratz, setzte diese Familientradition fort. Er begann
als kleines Kind mit Jazz-Tanz, Rock and Roll, Musical-Tanz,
Modern-Dance, etc... Eigentlich wollte er gleich auf die Bühne,
doch seine Eltern plädierten für einen soliden Weg. So begann
Jörg Kratz zuerst eine Tanzlehrerausbildung in Hamburg in der
rennomierten Ausbildungsschule Hädrich, Hörmann, Hesse. Als

jedoch seine Mutter unerwartet und für längere Zeit erkrankte,
übernahm er ab seinem 2. Lehrjahr den mütterlichen Betrieb.
           
Nach dem sehr erfolgreichen Abschluss der ADTV-Ausbildung
und
der Genesung der Mutter,  folgte er seinem „Bühnenwunsch“
und studierte ebenso erfolgreich Tanz, Gesang und Schauspiel in Berlin.
Teil dieser Ausbildung waren im Bereich Tanz:
Ballett, Jazz, Modern, Step,
Musical-Dance, Charaktertanz, u.a. Zudem Schauspiel, Pantomime, Akrobatik,
Sprecherziehung, Gesang, Musiktheorie, Theatergeschichte, etc.

Es folgten mehrere Jahre Arbeit als freier Künstler in Deutschland,
Italien, Frankreich, Luxemburg… Er machte Tanztheater, Ballett,
Musical, Oper, Theater, Aktionskunst… Da das „heimatlose Leben“
eines Künstlers mit den Jahren immer mehr an Attraktivität für
Jörg Kratz verlor, und er immer mehr sesshaft werden wollte,
begann er 2005 für verschiedene Tanzschulen in Berlin zu arbeiten,
und fokussierte seine Kreativität auf die Musik. Einerseits beschäftigte er sich
mit der elektronischen Musikproduktion, andererseits
begann er autodidaktisch Klavier spielen zu lernen.

Von ehemaligen Schülern aus Zehdenick kam 2007 die Anfrage nach
Kursen, und so machte sich Jörg Kratz kurzerhand selbständig.

Da er sich künstlerisch seiner Großmutter näher fühlte als seiner Mutter,
und die "Tanzschule Kratz" noch immer unter diesem Namen existiert,
 entschied er sich für den Namen „Tanzschule Korella“.


<<< zurück